Ich mag es jedes Jahr von neuem meinen Freunden und Kollegen kleine Geschenke mitzubringen. Nichts aufwendiges oder teueres, nur eine kleine Aufmerksamkeit. Letztes Jahr war es selbstkreierte Heißeschokolade, dieses Jahr sind es Pralinen. Es ist das zweite Mal, dass ich Praline mache und ich hab ein bisschen was neues ausprobiert. Neben den Rosenpralinen, auch Marzipankartoffel - vor allem weil ich keine vegane Schokolade gekauft habe - und Kokoskugeln.

Was ihr dafür braucht? SCHOKOLADE, gaaaanz viel Schokolade. Nougat, Kokosraspeln, Nüsse, Zimt, Vanille, Rumaroma, Marzipan, Kakao, Streusel, ...

Dann gibts hier eigentlich nicht wirklich viel zu berichten. Hackt die Schokolade klein und dann schmilz sie im Wasserbad. Dafür einfach einen Topf mit ein wenig Wasser, 1cm hoch, auf den Herd stellen und die Schokolade in einer Schüssel auf den Topf setzen. Falls ihr Nougat hinzufügen wollt könnt ihr diese unter die Schokolade rühren oder genau wie Schokolade schmelzen.
Stellt euch eure Förmchen bereit, ich habe Eiswürfelförmchen genommen in Rosenform und Äpfel gab es auch noch.
Etwas anderes, ihr könnt einen Teelöffel Kokosnussöl mit zur Schokolade geben, das ist aber nicht unbedingt notwendig. Ich habe keinen Unterschied feststellen können.

Legt euch eure Verzierung bereit, ob gehackte Nüsse oder etwas anderes, egal wie sehr ich aufpasse, meine Hände kleben immer voller Schokolade. Dann überlegt genau ob ihr noch Geschmack zur Schokolade hinzugeben wollt. Ich habe in die Milchschokolade etwas Zimt hinzugefügt und in die Weiße ein wenig Rumarome (nur 2 Tröpfchen). Die dunkle habe ich so gelassen wie sie ist.

Also schmelzt die Schokolade und füllt sie in die Förmchen. Beim Schichten einfach einen Moment warten bis die Schokolade leicht angetrocknet ist und dann die nächste Schicht auffüllen. In große Förmchen, so wie meine Äpfel, habe ich immer eine Haselnuss in die Mitte gelegt.

Wenn die Förmchen voll sind einfach in den Kühlschrank. Ich bin nicht sicher wie lange die Pralinen brauchen um hart zu werden, ich starte solche Projekte immer abends um 8 Uhr und lasse sie über Nacht im Kühlschrank. Am morgen oder nach ein paar Stunden die Pralinen vorsichtig aus der Form drücken.

Zu den Kokosnussbällen, das war bei mir ein kleiner Reinfall. Ich habe der weißen Schokoladenmasse immer mehr und mehr Kokosrasplen beigemischt aber nie die beschriebene Konsistenz bekommen. Einige konnte ich rollen, aber die meiste Zeit klebte einfach nur Schokoalde und Kokos an meinen Händen. Das muss ich nächstes Jahr noch einmal probieren.

Dieses Jahr habe ich auch Marzipankartoffeln ausprobiert. Ich hatte vegane Schokolade vergessen zu kaufen, aber eine große Menge Marzipanmasse. Die gibts es hier in Schwedne nur in 400g ode rmehr Packungen.
Ehrlich gesagt, kann ich zu Marzipankartoffeln nicht wirklich viel sagen. Ich mag Mandeln, aber kein Marzipan in großen Mengen, sprich ich hab meine eigenen Pralinen nicht probiert. Ich hab ein wenig gesurft und ein Rezept rausgesucht. Dann hab ich der Masse einfach ein wenig Zimt und Puderzucker beigemischt und geschaut wie es läuft. Es ist unfassbar einfach. Die Masse klebt nicht ungemein, ist leicht zu bearbeiten und das Rollen der Kartoffeln geht sehr schnell. Dann hab ich Kakaopulver mit ein wenig Puderzucker gemischt, die gerollten Kartoffeln darin gewälzt und das überflüssige Pulver abgeschüttelt mit einem Sieb. Das optische Ergebnis überzeugt.
Jetzt nur noch hübsch verpacken und dann verschenken. Ich hab dieses tolle Geschenkpapier gefunden und daraus einfach Tütchen gebastelt. Ich finde das Ergebnis sehr schön.

Frohe Weihnachten!

1 thought on “Wichtelpralinen

  1. Antworten
    Hvb - 16. Dezember 2018

    Sehen supertoll aus! Gibts die auch für gute Nachbarn?

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